"Zipfelmütze Deutscher Agrar-Michel" für Minister Meyer

17. Juli 2014
von Pressetelegramm

Am heutigen Donnerstag hat der Vorsitzende vom Forum Grüne Vernunft e.V., Minister a. D. Dr. Horst Rehberger, vor dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie des Landes Niedersachsen dem niedersächsischen Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Christian Meyer (GRÜNE), die „Zipfelmütze Deutscher Agrar-Michel“ übergeben wollen - der Minister sei verantwortlich für eine rückwärtsgewandte, wissenschaftsfeindliche und menschenverachtende Agrarpolitik.

Der Ehrenvorsitzende des FDP-Landesverbandes Sachsen-Anhalt Dr. Rehberger war von Mai 2002 bis April 2006 Minister für Wirtschaft und Arbeit in Sachsen-Anhalt und ist ein starker Verfechter der "Grünen Gentechnik".

Meyer erhalte vom Forum Grüne Vernunft die Zipfelmütze und Urkunde für seine rückwärtsgewandte, wissenschaftsfeindliche und menschenverachtende Agrarpolitik zuerkannt. Nach dem Eigenauskunft des Vereins soll Meyer auf die hohen Temperaturen verwiesen haben und wollte aus diesem Grunde die Mütze nebst Urkunde und Plakette nicht annehmen. Rehberger zufolge zeigte er Verständnis für den schwitzenden Minister und kündigte an, dass dieser die Auszeichnung per Post übermittelt bekäme.

Auf diese Weise werde sichergestellt, dass Meyer an kälteren Tagen die Zipfelmütze tragen könne und damit für jedermann erkennbar werde, welche Fehlbesetzung der Minister in seinem Amt sei. Rehberger kündigte an, dass das Forum in Zukunft halbjährlich die Zipfelmütze Deutscher Agrar-Michel an Personen verleihen werde, die – wie Christian Meyer – verantwortlich für eine rückwärtsgewandte, wissenschaftsfeindliche und menschenverachtende Agrarpolitik zeichnen.

Inhalt der
Verleihungsurkunde „Zipfelmütze Deutscher Agrar-Michel“:
 
 
Verleihungsurkunde

Das FORUM GRÜNE VERNUNFT verleiht die

ZIPFELMÜTZE DEUTSCHER AGRAR-MICHEL

an Personen, die sich durch politische Fehlentscheidungen und wissenschaftsfeindliche Aktionen gegen die Grüne Gentechnik hervorgetan haben.

Hiermit erhält die ZIPFELMÜTZE DEUTSCHER AGRAR-MICHEL der niedersächsische Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Herr Christian Meyer (Bündnis 90/ Die Grünen)

Herr Christian Meyer betreibt eine rückwärtsgewandte, wissenschaftsfeindliche und menschenverachtende Agrarpolitik.

1. Die Agrarpolitik Meyers ist rückwärtsgewandt: Durch immer höhere staatliche Auflagen steigen die Kosten der landwirtschaftlichen Betriebe kontinuierlich an, so dass vor allem die Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittleren Betriebe sinkt. Davon profitieren nicht nur die Großbetriebe,sondern auch ausländische Wettbewerber, die solche Vorschriften nicht zu befolgen haben. Würden auch sie so kostenträchtig reglementiert, stiegen die Preise für Lebensmittel drastisch an. Die Zeche hätten dann vor allem sozial schwache Bürger zu zahlen, die einen immer größeren Teil ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben müssten, so wie früher. Im Jahr 1900 mussten durchschnittlich 50% des Einkommens für Lebensmittel ausgegeben werden, heute sind es rund 15%. Meyer will zurück in die Vergangenheit!

2. Die Agrarpolitik Meyers ist wissenschaftsfeindlich. Technologische Fortschritte wie die Gentechnik werden ideologisch bekämpft. Eine sachliche Auseinandersetzung mit diesem Thema lehnt er ab. Dabei weiß Herr Meyer genau, dass rund 80% aller Lebensmittel in Deutschland mit Gentechnik in Berührung kommen, bevor sie verkauft und verzehrt werden. Das Projekt Hannover-Gen wurde zensiert, um zu verhindern, dass sichSchüler ein eigenes Bild über moderne Biotechnologien erarbeiten können.Und Meyers Forderung, den ökologischen Landbau zu einem obligatorischen Bestandteil des Landwirtschaftsstudiums zu machen, ist ein dreister Eingriff in die Hochschul-Autonomie. Seine Devise ist klar: Lieber Vorurteileund Unwissen aufrechterhalten, um Wahlen zu gewinnen. So verspielt man die Zukunft!

3. Meyers Agrarpolitik ist menschenverachtend. Obwohl schon heute weltweithunderte Millionen Menschen schwer unter Mangelernährung leiden und die Menschheit bis 2050 um zwei bis drei Milliarden Menschen wachsen wird, fördert Meyer eine massive Senkung der Hektar-Erträge. So bewirkt der Ökolandbau eine Ertragsminderung von bis zu 30%. Obwohl die EU der weltweit größte Netto-Importeur von Nahrungsmitteln ist, sollen bei uns die Erträge sinken,selbst wenn täglich (!) tausende Menschen in anderen Ländern an den Folgen des Hungers und der Fehlernährung erkranken und sterben. Wie viele weitere Millionen Tote kann Herr Meyer mit seinem Gewissen vereinbaren?

Gatersleben, den 10. Mai 2014

Dr. Horst Rehberger
Minister a.D., Vorsitzender



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