Lärmbelastung im Meer nimmt zu: TiHo forscht an Robben

25. März 2014
von Redaktion

Die Lärmbelastung im Meer nimmt immer mehr zu: Schiffsverkehr, Bauarbeiten im Meer, Sprengungen, Schallkanonen, mit denen nach Erdöl gesucht wird und der Einsatz von Sonargeräten belasten die Tiere.

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Um die Auswirkungen des Unterwasserlärms auf die Tiere beurteilen zu können, werden exakte Daten über das Hörvermögen der Kegelrobben benötigt. Diese Robbenart gehört mit Schweinswalen und Seehunden zu den häufigsten marinen Säugetieren in der Nord- und Ostsee. „Wir müssen dringend mehr darüber erfahren, wie gut und in welchem Frequenzbereich Kegelrobben hören“, sagt Professorin Dr. Ursula Siebert von der Tierärztlichen Hochschule Hannover. „Die letzte wissenschaftliche Veröffentlichung dazu stammt aus dem Jahr 1975.“

Die Wissenschaftler aus dem Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) unter der Leitung von Professorin Dr. Ursula Siebert und Dr. Andreas Ruser erforschen das Hörvermögen von Kegelrobben (Halichoerus grypus). Finanziert hat die Untersuchungen das Bundesamt für Naturschutz (BfN), um das Wissen über die Auswirkungen von Unterwasserlärm auf Meeressäugetiere zu vergrößern. Sie sind Teil eines mehrjährigen, umfangreichen Forschungsprogramms des BfN. Das Messsystem wurde von der Wehrtechnischen Dienststelle 71 der Deutschen Bundeswehr gefördert.



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