Frauenwerk der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers spricht Presseverbot aus

29. April 2015
von Gunther Oberheide

Hannover. Das Frauenwerk der Ev.-lutherischen Landeskirche Hannovers lädt am Donnerstag, 30.04.2015, 18:00 Uhr in die Marktkirche ein zum

   Frauenmahl
   Tischreden zur Zukunft von Religion und Kirche
   Thema: Aus der Rolle fallen – aus der Falle rollen

Sr. Dr. Dr. Teresa Forcades i Vila (OSB, Benediktinerin aus Barcelona) und Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann (Präsidentin der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover) wollen unter Moderation von Frau Dr. Eske Wollrad (Vorsitzende Evangelische Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) "eine Betrachtung vergangener, gegenwärtiger und zukünftiger Rollenbilder von Frauen und Männern" durchführen, musikalisch untermalt von Agnes Hapsari Retno (Piano) und Charlotte Joerges (Saxophon). Es wird ein Kostenbeitrag 20,- € erhoben, eine Anmeldung und Bestätigung ist erforderlich unter frauenwerk@kirchliche-dienste.de.

Nachdem sich die interessierte Presse zum Besuch angemeldet hatte und - nach kritischer telefonischer Nachfrage - es zunächst schien, dass sie geduldet wird, erhielt sie nun einen Tag vor der Veranstaltung vom Öffentlichkeitsbeauftragten das Presseverbot; Zitat:

.
"Ich habe noch mal mit den Veranstalterinnen gesprochen. Es ist eine reine Frauenveranstaltung morgen. Sie sind ja auch nicht eingeladen worden. Ich für meinen Teil werde auch nicht bleiben. Das muss man akzeptieren. Ich war da etwas vorschnell. Ich bitte Sie, die Verwirrung zu entschuldigen und nicht zu kommen."

Männer sind nicht hier gleichgestellt, sie dürfen an der Veranstaltung nicht teilnehmen. Begründungen für das Männer- und Presseverbot bleiben bisher unausgesprochen. Jeder andere Veranstalter* freut sich über zahlende Teilnehmer* und volle Häuser - welche Worte, die gesprochen werden, mögen so brisant sein, dass weder Männer noch die Presse sie hören sollen?
.


DER KOMMENTAR:

Wieder einmal wird die Presse ausgeschlossen, wenn sich 'GENDER'-Akteure* im Verborgenen unter ihresgleichen mitteilen wollen. Erst vor kurzem machte sich Frau Rode-Breymann zur stillen Mit-Täterin, als die Presse auf einer niedersachsenweit bedeutsamen GENDER-Veranstaltung von einer GENDER-Professorin in ihrem Beisein aus der Hochschule aggressiv herausgemobbt wurde und sie weder ein Veto einlegte noch Fürsprache leistete. Im Gegenteil, sämtliche spätere - auf Verständigung ausgerichtete - Pressenachfragen diesbezüglich wurden von ihr und der GENDER-Professorin vollständig ignoriert und blieben unbeachtet - vorbildliches, seriöses Handeln von Professoren* sieht zweifelsohne anders aus...


* Im Interesse der besseren Lesbarkeit und einer korrekten Rechtschreibung verzichtet die Redaktion auf eine Wortwahl wie "Clowns und Clowninnen", "Leser/innen" oder das typografisch falsche "LeserInnen"; es ist immer die Funktion gemeint und nicht das Geschlecht.


.
Redaktions-Nachtrag vom 05.05.2015:
Auf Nachfrage beim Presseverantwortlichen wird es nach der Veranstaltung keine Pressemeldung an die Medien aus dem Hause der Kirche über das "Frauenmahl" geben. Die "Tischreden" von Frau Forcades i Vila, Frau Rode-Breymann und von Frau Wollrad sollen demnach im Teilnehmerkreise und somit vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben.



Stichwörter: , , , , , ,

Keine Kommentare zum Artikel "Frauenwerk der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers spricht Presseverbot aus"

(optionales Feld)
(optionales Feld)
Um automatisiertem Kommentarspam vorzubeugen, beantworten Sie bitte die obige Frage.

Auf dieser Seite werden die Kommentare moderiert.
Das bedeutet, dass die Kommentare erst dann veröffentlicht werden, wenn sie freigeschaltet wurden.

Persönliche Informationen speichern?
Hinweis: Alle HTML-Tags außer <b> und <i> werden aus Deinem Kommentar entfernt. URLs oder Mailadressen werden automatisch umgewandelt.