Mineralwasser oder Leitungswasser - der Qualitätsvergleich

Juli 1, 2011
By Redaktion

Leitungswasser - hochgepriesen aber gleichzeitig umstritten. Vom Wasserwerk bis zur Entnahmestelle ist es zumeist ein kilometerlanger Weg und das Trinkwasser kommt von den Tiefen der Erde bis zum Wasserhahn mit vielerlei Materialien, Schwebestoffen und Verunreinigungen in Berührung. Und fast immer hinterlassen diese ihre Spuren im kostbaren Nass. Im Mineralwasser dagegen können sich sogar mehr unappetitliche Stoffe als im Leitungswasser befinden, denn die Richtlinien der deutschen Trinkwasserverordnung (TVO) sind strenger als die für Mineralwasser. Seit den Uran-Funden z. B. darf bei Leitungswasser ab 1.11.2011 zwar zumindest nur noch zehn Mikrogramm Uran pro Liter vorkommen - diesen Wert kritisieren Verbraucherschutzorganisationen wie Foodwatch, da er immer noch viel zu hoch ist und für besonders gefährdete Personengruppen wie Säuglinge und Kleinkinder keinen ausreichenden Schutz bietet -, bei Mineralwasser allerdings ist weiterhin gar keine gesetzliche Obergrenze für das hochgiftige Uran geplant. Neben Uran wurden in Mineralwässern aus Plastikflaschen - mehr oder weniger zufällig - auch gefährliche, hormonell-wirkende Weichmacher gefunden:

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Zwangsernährung mit Klonprodukten

Juli 1, 2011
By Redaktion

Foodwatch: „Wieder ein Schlag ins Gesicht der Verbraucher: Fleisch und Milch von Nachfahren geklonter Tiere können auch künftig ohne Kennzeichnung in Europas Supermärkten verkauft werden. Dies ist das Ergebnis der jüngsten EU-Verhandlungen, das wir nicht zuletzt der deutschen "Verbraucher"-ministerin Ilse Aigner und ihrem damaligen Kollegen aus dem Wirtschaftsressort Rainer Brüderle verdanken. In der EU ist das Klonen von Tieren zur Lebensmittelerzeugung bis zum Jahr 2015 nicht erlaubt. Aber was die meisten nicht wissen: Auch wenn diese Tiere hier nicht erzeugt werden, so sind doch deren Nachkommen und Produkte auf dem Markt und wir verzehren sie bereits seit Längerem, ohne dass jemand uns Verbraucher gefragt hätte! Diese Ungeheuerlichkeit geht aus einem internen Papier der EU-Kommission hervor.Die EU vertritt die Auffassung, dass man entsprechende Produkte auch in Zukunft nicht kennzeichnen oder auf Risiken überprüfen könne, da die Tiere in den Export-Ländern wie den USA nicht erfasst würden. Dabei wären Kontrollen beim Import von Zuchtmaterial durchaus möglich.“

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